Als „riesen Erfolg“ bezeichnen die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Wiesloch die Blutspendeaktion vom vergangenen Donnerstag. Noch nie in der Geschichte der Wieslocher Blutspendeaktionen hat es solch ein Rekordergebnis gegeben. 306 Bürgerinnen und Bürger waren bereit, sich für andere pieksen zu lassen. Lag es am besonderen Flair, den das Wieslocher Rote Kreuz – trotz verbesserungswürdiger Räumlichkeiten - bietet? Lag es am abwechslungsreichen sommerlichen Buffet? Oder zollt man der Wieslocher Hilfsorganisation hiermit großen Respekt vor ihrer ehrenamtlichen Arbeit, die in und um Wiesloch ihres gleichen sucht.

Zu jedem Termin lassen sich Küchencrew und Verantwortliche neue Köstlichkeiten einfallen. Da kommt es schon einmal vor, dass man aus einem Korb Gemüse eine italienische Antipasti-Platte zaubern muss. Für das DRK aber kein Problem, wie uns Natascha Mülbert als Köchin berichtet. Schließlich sei man im Rahmen der Mitarbeit im Katastrophenschutz in kürzester Zeit in der Lage, große Mengen an anspruchsvollen Gerichte zuzubereiten – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Mit 46 Erstspendern kann sich Wiesloch ebenfalls sehen lassen. Die Verantwortlichen der Hilfsorganisation zeigen sich angesichts dieses Ergebnisses mehr als zufrieden. Sicherlich bedeute jeder Termin tagelange Vorbereitung und harte Arbeit.
Aber Blut ist knapp und rettet Leben, wie uns Thomas Erni als Bereitschaftsleiter berichtet. Und stolz fügt seine Kollegin Natascha Zahn lobende Worte für die gesamte DRK-Bereitschaft, das Jugendrotkreuz und einige Menschen aus der Bevölkerung hinzu, die gerne und immer wieder zur Unterstützung der Blutspendeaktionen einen Tag ihrer Freizeit investieren.