Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e.V.
Ortsverein Wiesloch

Vortag zu einem sensiblen Thema: Paliativmedizin.

Palliativpatienten leiden an einer Erkrankung, die nicht mehr heilbar ist und die ihre Lebenserwartung sehr begrenzt. Die Lebensqualität dieser
Patienten und ihrer Angehörigen so gut wie möglich zu erhalten und sie so weit es geht dort zu versorgen, wo sie leben wollen, ist Aufgabe und
Ziel der Palliativbetreuung.

Welche Möglichkeiten es dazu gibt, wer sich darum kümmert und wie man Kontakte dazu knüpft, darüber berichtet
Fr. Dr. Damaris Köhler (Oberärztin Palliativmedizin GRN-Klinik Sinsheim und Ärztliche Leiterin PalliativeCareTeam Kraichgau) am Donnerstag, den 18.09.2014 im DRK-Ausbildungszentrum Wiesloch, Baiertaler Straße 5.

Hierzu lädt das Deutsche Rote Kreuz herzlich ein.

Nachwuchs in der DRK Familie.

Das gesamte DRK Wiesloch freut sich mit dem frischgebackenen Elternpaar über die Geburt ihres Töchterchens Annabell. Katharina ist schon von Kindheit an fest mit dem Roten Kreuz in Wiesloch verwurzelt. Und natürlich hat auch Annabell schon ihren Platz im Roten Kreuz vorreserviert. Herzlichen Glückwunsch!

Seit vergangenem Donnerstag ist die Vorstandschaft des DRK-Ortsvereins Wiesloch nach der neuen Satzung komplett.

Martina Jung wurde einstimmig als Ortsvereinssozialleiterin gewählt. Seit vielen Jahren ist Martina Jung im hiesigen Ortsverein engagagiert und Mitglied in der Vorstandschaft. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit lag immer auf sozialen Projekten wie beispielsweise der Betreuung von Senioren, Asylbewerben oder benachteiligten Personenkreisen. Mit der Etablierung einer Ortssozialleiterin trägt das Deutsche Rote Kreuz der Tatsache Rechnung, dass auch auf Ortsvereinsebene zunehmender Bedarf an Hilfe und Unterstützung dieser Menschen gegeben ist.

Neben Landesdirektor der Bereitschaften Jürgen Wiesbeck gratulierte auch der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Roland Münz-Berti im Namen aller Anwesenden Martina Jung zum Wahlergebnis. Er attestierte Jung eine „wunderbare und einzigartige Art, mit Menschen umzugehen, Probleme zu lösen und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte von Menschen" zu haben.

Angriff ist nicht die beste Verteidigung - Deeskalation ist angesagt.

Während der wöchentlichen Bereitschaftsabenden bilden sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wiesloch ständig in verschiedenen Bereichen weiter.

Am Donnerstag den 31.07. sollte es darum gehen, heikle zwischenmenschliche Situationen zu meistern. Leider sind auch ehrenamtliche Einsatzkräfte zunehmend Gewalt und Pöbeleien ausgesetzt. Deeskalationstrainer Rainer Frisch (GfK) gab den Helferinnen und Helfern Tipps, um solche Situationen professionell zu meistern. Am Anfang der Fortbildung demonstrierte der Trainer den Mitgliedern der Bereitschaft Wiesloch wie schnell man sich in eine Situation hilflos fühlen kann. Die Teilnehmer sollten zunächst durch einen Raum an einen sicheren Ort gelangen. Allerdings stand auf halber Strecke der Deeskalationstrainer und versuchte diese davon abzuhalten. Durch den Abend hindurch erläuterte er, wie man sich mit verschiedenen Tricks unter anderem aus solchen Situationen gefahrlos entfernen kann.

Weitere Informationen über die in Wiesloch-Baiertal ansässige Gesellschaft für Konfliktmanagement finden Sie unter www.gewaltpraevention-gfk.de.

Das humanitäre Völkerrecht ist heute aktueller denn je.

Am 22. August 1864 wurde das erste Genfer Abkommen verabschiedet – als erster völkerrechtlicher Vertrag, der den Schutz von Verwundeten, die Neutralität des Sanitätspersonals und das rote Kreuz als Schutzzeichen zum Gegenstand hat. In den folgenden 150 Jahren wurde das Recht wegen weiterentwickelter Waffentechnologien und veränderter Methoden der Kriegsführung immer wieder an neue Herausforderungen angepasst. Heute ist es aktueller denn je – wenn man zum Beispiel an die Konflikte in Syrien, dem Gazastreifen, Irak und die Ukraine denkt. Einige Eckpunkte zu einem bemerkenswerten Jubiläum:

Die Geschichte des Roten Kreuzes und der Genfer Konventionen ist eng verwoben - gehen doch beide auf die Idee derselben Person zurück: Henry Dunant, Schweizer Geschäftsmann, Philanthrop und späterer Friedensnobelpreisträger. Er forderte 1862 die Gründung von Hilfsgesellschaften schon in Friedenszeiten, deren ausgebildetes Pflegepersonal im Falle eines Krieges alle Verwundeten gleichermaßen betreut. Zum anderen setzte er sich für den Schutz dieses Pflegepersonals ein. Seine Idee fand rasch eine breite Anhängerschaft und bildete die Grundlage für die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. In 189 Ländern der Welt gibt es heute eine nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft.

Am 22. August 1864 unterzeichneten Vertreter aus 16 Ländern nach zweiwöchigen Verhandlungen in Genf einen Vertrag – die erste Genfer Konvention, der die Versorgung, Aufnahme und den Schutz von verwundeten Soldaten sowie den Schutz des medizinischen Personals im Krieg regelte. Die verwundeten Soldaten sollten „ohne Unterschied hinsichtlich der Nationalität" gepflegt werden. Das rote Kreuz auf weißem Grund wurde als Schutzzeichen festgelegt.

Ansprechpartner

Dr. Mario Strammiello

Öffentlichkeitsarbeit

m.strammiello[at]drk-wiesloch.de

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Wiesloch

Baiertaler Straße 5
69168 Wiesloch

Tel.: +49 (0) 6222 - 4448
Fax: +49 (0) 6222 - 389744

info[at]drk-wiesloch.de

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